Professionelle Texte vs. Ramschware

Waldemar Maier schreibt professionelle TextePro­fes­sio­nel­le Tex­te bie­ten immer einen Mehr­wert, denn sie wer­den von den Besu­chern einer Inter­net­sei­te auch gele­sen. Sie sind zudem für ein The­ma rele­vant. Das bedeu­tet auch, dass sie ein gutes Ran­king einer Inter­net­sei­te bewir­ken, wenn sie dort regel­mä­ßig erschei­nen.

Es gibt nun zwei Grün­de, war­um das Inter­net nicht nur so wim­melt von guten Tex­ten und Inhal­ten, son­dern vom Gegen­teil: Zum einen haben pro­fes­sio­nel­le Tex­te ihren Preis, sie gibt es nicht geschenkt. Zum ande­ren ist die Zahl derer, die pro­fes­sio­nell tex­ten kön­nen, sehr über­schau­bar.

Ein pro­fes­sio­nel­ler Autor und Tex­ter ist eher ein Aus­nah­me­kön­ner, er muss sehr viel mehr Fähig­kei­ten in sich ver­ei­nen, als nur einen Text schnell tip­pen zu kön­nen. Pro­fes­sio­nel­le Tex­te schrei­ben zu kön­nen, setzt Exper­ti­se, Krea­ti­vi­tät und Erfah­rung vor­aus.

 

Was macht professionelle Texte aus?

  • gute Tex­te sind ver­ständ­lich und infor­ma­tiv
  • sie beschrei­ben ein The­ma abwechs­lungs­reich
  • sie lie­fern alle not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen
  • gute Tex­te sind emo­tio­nal und errei­chen die Ziel­grup­pe
  • die Ziel­grup­pe wird dabei gekonnt ange­spro­chen
  • die Erwar­tun­gen und Bedürf­nis­se wer­den befrie­digt
  • pro­fes­sio­nel­le Tex­te über­zeu­gen die Ziel­grup­pe

 

Billig-Content kann keinen Mehrwert liefern

Lei­der gibt es sei­tens der Auf­trag­ge­ber für die Tex­ter­stel­lung oft­mals kei­ne beson­de­re Wert­schät­zung für die anspruchs­vol­le Arbeit des Autors und Tex­ters. Vie­le Auf­trag­ge­ber haben sich tat­säch­lich an die Ram­schwa­re zu Ramsch­prei­sen der bei­den gro­ßen Text­por­ta­le gewöhnt. Hier bekommt man jedoch nur das, wofür man bereit ist zu zah­len: Bil­lig-Con­tent als Text­füll­mas­se ohne jeg­li­che The­men­re­le­vanz.

Wer nur auf der Suche nach einer Text­füll­mas­se zum Bei­spiel für eine anspruchs­lo­se Affi­lia­te-Sei­te ist, wird sicher ange­mes­sen bedient. Es dürf­te jedoch auf der Hand lie­gen, dass ein Text, der für zwei bis drei Cent pro Wort schnells­tens zusam­men­ge­schrie­ben wer­den muss, kaum einen Mehr­wert bie­ten kann.

 

Zu starke SEO-Fixierung ist schädlich

Ein wei­te­rer Grund, war­um es so vie­le schlech­te Inhal­te und Tex­te im Inter­net gibt, ist die all­zu star­ke Fixie­rung auf SEO. Damit wir uns nicht falsch ver­ste­hen, SEO ist kei­nes­falls eine unnö­ti­ge Fleiß­ar­beit. Aber die zu star­ke Kon­zen­tra­ti­on auf SEO-Maß­nah­men macht einen Text oft­mals für Men­schen völ­lig unles­bar.

Nie­mand soll­te den Besu­cher einer Inter­net­sei­te für dumm ver­kau­fen wol­len. Man muss kein Exper­te sein, um schon nach drei Sät­zen einen schlech­ten Text zu erken­nen, der als Ram­schwa­re nur für eine Such­ma­schi­ne geschrie­ben wur­de.

Kei­ne Fra­ge, schlech­te Tex­te kön­nen durch­aus alle SEO-Kri­te­ri­en erfül­len und den­noch her­aus­ge­wor­fe­nes Geld sein. Denn das bes­te Ran­king einer Web­sei­te nützt nichts, wenn die Tex­te einer Sei­te fast aus­schließ­lich aus Key­wor­ds und zusam­men­ge­füg­ten All­ge­mein­plät­zen ohne inhalt­li­che Struk­tur bestehen.

Sol­che Inhal­te lösen nicht die Pro­ble­me der Leser, son­dern ver­är­gern die­se, wenn sie zum wie­der­hol­ten Male einen unles­ba­ren abge­stan­de­nen Text­auf­guss ohne irgend­ei­nen Mehr­wert vor­ge­setzt bekom­men.

So schnell jemand über Goog­le auf eine Inter­net­sei­te gelangt ist, so schnell ist er auch wie­der weg, wenn der Inhalt nicht den Erwar­tun­gen bei der Such­an­fra­ge ent­spricht und oben­drein ein­fach nur auf­ge­bla­se­ner SEO-Schrott ist.

 

Die Kunst, professionelle Texte zu schreiben

Dabei ist es gar nicht schwer, pro­fes­sio­nel­le Tex­te zu schrei­ben, die Auf­merk­sam­keit erre­gen, eine Ziel­grup­pe mit gutem Inhal­ten über­zeu­gen und zum Bei­spiel zum Kauf eines Pro­dukts oder einer Dienst­leis­tung bewe­gen. Man muss es nur kön­nen!

Ein guter Autor und Tex­ter hat eine gro­ße Erfah­rung dar­in, pro­fes­sio­nel­le Tex­te zu schrei­ben, die die Auf­merk­sam­keit der Besu­cher einer Inter­net­sei­te gewin­nen und die ver­kau­fen kön­nen.

 

Das Internet braucht gute Inhalte

Das Inter­net braucht drin­gend Unmen­gen an guten und ein­zig­ar­ti­gen Inhal­ten. Pro­fes­sio­nel­le Tex­te sind not­wen­di­ger denn je, da Goog­le bei der Bewer­tung der Rele­vanz einer Inter­net­sei­te stär­ker als jemals zuvor auf die Qua­li­tät der Tex­te ach­tet.

Goog­le wünscht, dass die Inhal­te einer Inter­net­sei­te die Erwar­tun­gen der Leser bei der Suche nach bestimm­ten Such­be­grif­fen erfül­len. Des­halb sind rele­van­te Inhal­te mit viel Mehr­wert so wich­tig für das gute Ran­king einer Sei­te.

Ent­spre­chend sorgt eine hohe Absprung­ra­te ent­täusch­ter Suchen­der, die eine Sei­te wegen schlech­ter Tex­te sofort wie­der ver­las­sen, logi­scher­wei­se für ein schlech­te­res Ran­king.

 

Schreiben für Mensch und Suchmaschine

Pro­fes­sio­nel­le Tex­te müs­sen in ers­ter Linie für die Men­schen geschrie­ben wer­den, die über etwas infor­miert wer­den sol­len, oder die eine Dienst­leis­tung in Anspruch neh­men oder ein Pro­dukt kau­fen sol­len.

Beson­ders gut ist ein Text natür­lich dann, wenn er auch die Anfor­de­run­gen von Such­ma­schi­nen erfüllt. Wer hier das Rich­ti­ge tun will, soll­te Tex­te für den mensch­li­cher Nut­zer schrei­ben. In dem Moment, wo die­sem mit einem guten und nütz­li­chen Inhalt bei sei­ner Suche gehol­fen wird, ist die­ser Text auto­ma­tisch SEO.

Pro­fes­sio­nel­le Tex­te zeich­nen sich dadurch aus, dass sie dem Nut­zer hel­fen, einen Sach­ver­halt zu ver­ste­hen. Genau das ist die Kunst: Der Text muss so geschrie­ben sein, dass sowohl Exper­ten wie auch Lai­en ent­spre­chend infor­miert wur­den und dar­aus am Ende einen Mehr­wert zie­hen kön­nen.

Wenn man rea­lis­tisch ist, muss man sich ein­ge­ste­hen, dass man natür­lich nicht jeden Leser gewin­nen kann. Ist der Text zu kurz, sprin­gen die ab, die sich mög­li­cher­wei­se tie­fer gehen­de Infor­ma­tio­nen wünsch­ten. Ist der Text zu lang, lesen die­je­ni­gen nicht zu Ende, die immer in Eile sind.

Pro­fes­sio­nel­le Tex­te müs­sen hier also einen Weg fin­den, der den größ­ten Teil der Leser befrie­digt. Dabei gilt der Grund­satz: So viel Text wie nötig, so wenig Text wie mög­lich.

 

Warum gibt es so viele schlechte Texte?

Ein­gangs schrieb ich, dass zwar ein rie­si­ger Bedarf an guten und ein­zig­ar­ti­gen Inhal­ten besteht, weil Goog­le nach ihnen ver­langt und sie dem­entspre­chend bes­ser ran­ken lässt. Ande­rer­seits gibt es durch­aus eine gro­ße Nach­fra­ge nach Bil­lig-Con­tent zum schnel­len Befül­len eilig zusam­men­ge­zim­mer­ter Inter­net­sei­ten.

Tat­säch­lich ist man zum Bei­spiel im Affi­lia­te-Mar­ke­ting-Bereich der Mei­nung, dass ein Web­tex­ter mit zwei bis drei Cent pro Wort sehr gut bedient sei. Es ist erschre­ckend, welch kauf­män­ni­sches Unver­ständ­nis sich in sol­chen Aus­sa­gen aus­drückt.

Gera­de im Inter­net wird durch den Text einer Sei­te ver­kauft, denn er ist qua­si ein Ver­kaufs­ge­spräch mit Ein­wand­be­hand­lung in Schrift­form. Hier gilt: Pro­fes­sio­nel­le Tex­te ver­kau­fen, schlech­te Tex­te kos­ten Geld!

Ver­set­zen wir uns doch ein­mal in die Lage eines Ama­teur-Tex­ters auf einem der bei­den gro­ßen Text­por­ta­le. Abge­se­hen ein­mal davon, dass man hier als Tex­ter kaum Geld ver­die­nen kann, um wenigs­tens ein paar Euro unter dem Strich übrig zu haben, muss jeder Text stumpf und schnell her­un­ter geschrie­ben wer­den.

Der Tex­ter ist gezwun­gen, mit stän­dig wie­der­keh­ren­den Ste­reo­ty­pen, Ver­satz­stü­cken, umge­schrie­be­nen Pas­sa­gen, Füll­wor­ten usw. zu arbei­ten, damit wenigs­tens vier oder fünf Euro Stun­den­lohn hän­gen­blei­ben.

Wer kann denn hier erwar­ten, dass so ein leser­freund­li­cher Text ent­ste­hen kann, dass man sich hier beim Schrei­ben in die Befind­lich­kei­ten und Bedürf­nis­se einer Ziel­grup­pe ver­setzt, um ein Pro­blem zu lösen oder erfolg­reich zu ver­kau­fen?

 

Textfüllmasse und Qualität passen nicht zusammen

Wer Text­füll­mas­se ver­langt, bekommt Text­füll­mas­se. Dem Ama­teur-Tex­ter kann man hier nicht ein­mal einen Vor­wurf machen. Er setzt, sei­ner per­sön­li­chen Not­la­ge gehor­chend, nur das zum Dum­ping­preis um, was man von ihm ver­langt. Und Qua­li­tät gehört nicht dazu, denn die wür­de man anstän­dig bezah­len müs­sen. Des­halb ist das Inter­net voll mit Schrott­sei­ten und schlech­ten Tex­ten, die kein Mensch liest.

Dank Goog­le setzt sich aber in die­ser Hin­sicht die Qua­li­tät den­noch lang­sam durch, denn schlech­te Tex­te kön­nen nicht über­zeu­gen und ver­kau­fen. Die meis­ten die­ser Schrott­sei­ten sind erfreu­li­cher­wei­se schnell wie­der ver­schwun­den, weil sie außer Kos­ten nichts ein­brin­gen.

 

Erfolg setzt immer Qualität voraus

Gewiss, nicht jedes Pro­dukt, das teu­er ist, ist zwangs­läu­fig gut. Das gilt eben­so für alle mög­li­chen Dienst­leis­tun­gen. Aber es soll­te klar sein, dass bei der Tex­ter­stel­lung für Inter­net­sei­ten, die zumeist Geld ein­spie­len sol­len, eine gewis­se Exper­ti­se not­wen­dig ist.

Pro­fes­sio­nel­le Tex­te set­zen immer noch den Pro­fi vor­aus, der sie schreibt. Das kos­tet Geld, doch die­ses Geld ist gut ange­legt, denn es gene­riert Umsatz.

Bil­lig-Con­tent, der nur Füll­mas­se ist, lädt nicht zum Lesen ein, begeis­tert und über­zeugt wird auch nie­mand durch die­sen. Leicht erkenn­ba­rer Bil­lig-Con­tent, der nur um eini­ge Key­wor­ds her­um geschrie­ben wur­de, ver­är­gert den Besu­cher einer Sei­te und stößt ihn ab.

Bil­lig-Con­tent kos­tet letzt­lich Kun­den und Geld. Hier auf die Ober­fläch­lich­keit und Schmerz­un­emp­find­lich­keit der Sei­ten­be­su­cher zu set­zen, ist also sehr kurz­sich­tig und wenig pro­fes­sio­nell.



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