Wie einen guten SEO-Text schreiben?

Profi-Texter: Wie einen guten SEO-Text schreiben?Mit der tra­di­tio­nel­len Metho­de, beim SEO-Text schrei­ben nur auf eine bestimm­te Key­word-Dich­te hin zu opti­mie­ren, wird man allein kaum noch Erfolg haben. Gera­de bei etwas län­ge­ren Abhand­lun­gen ist es sehr sinn­voll, nicht nur stän­dig das Schlüs­sel­wort zu wie­der­ho­len, son­dern mög­lichst vie­le Syn­ony­me zu ver­wen­den und sinn­voll und sprach­lich anspre­chend in den Text ein­zu­fü­gen.

Eine all­zu hohe Key­word-Dich­te kann hin­ge­gen jeden Text ent­wer­ten. Natür­lich muss das Key­word vor­kom­men, wich­ti­ger aber als eine bestimm­te Key­word-Dich­te ist ein inter­es­san­ter, leb­haf­ter, leicht les­ba­rer Text mit vie­len Syn­ony­men, bei dem das Lesen Spaß macht. Allein nut­zer­freund­li­cher Con­tent ent­schei­det über die Rele­vanz, denn wer einen guten SEO-Text schrei­ben will, muss dabei infor­ma­ti­ven und abwechs­lungs­rei­chen Inhalt bie­ten.

 

Zuerst kommt immer die Analyse

Bevor ein für die Such­ma­schi­nen opti­mier­ter Text geschrie­ben wer­den kann, müs­sen die Schlüs­sel­wor­te und -begrif­fe ana­ly­siert wer­den. Ohne die­se Ana­ly­se ist eine prä­zi­se und sinn­vol­le Ein­ar­bei­tung und Ver­tei­lung der der Schlüs­sel­be­grif­fe im Text unmög­lich. Genau das ist aber der wesent­lich Teil jeder Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung von Tex­ten.

Vor dem SEO-Text schrei­ben muss daher über­legt wer­den, mit wel­chen Such­be­grif­fen der Text von den Nut­zern in Ver­bin­dung gebracht wer­den soll. Der Text muss der Such­in­ten­ti­on des Nut­zers ent­spre­chen, wenn er mit­tels orga­ni­scher Suche gefun­den wer­den soll.

Ein Text ist vor allem dann erfolg­reich, wenn sein Inhalt mit der Such­in­ten­ti­on mög­lichst vie­ler Leser iden­tisch ist. Immer­hin resul­tie­ren etwa 80 % aller Sei­ten­auf­ru­fe im Inter­net aus der orga­ni­schen Suche. D.h. acht von zehn Inter­net­sei­ten wer­den bei der geziel­ten Suche nach bestimm­ten Begrif­fen gefun­den.

 

Textrelevanz ist wichtigster Ranking-Faktor

Such­ma­schi­nen erken­nen mitt­ler­wei­le sehr gut den Sinn und Zusam­men­hang von Wör­tern und Begrif­fen sowie deren Bezie­hung zuein­an­der und bewer­ten dem­entspre­chend die Rele­vanz eines Tex­tes. Des­halb ist es auch sehr wich­tig, die Ober-, Unter- und Schwes­ter­be­grif­fe zu einem Schlüs­sel­wort beim SEO-Text schrei­ben sinn­voll zu inte­grie­ren, was zudem dabei hilft, wei­te­re ver­wand­te The­men­fel­der im Text anzu­spre­chen.

Ein The­ma mög­lichst umfas­send dar­stel­len zu kön­nen, ist für Goog­le ein Zei­chen für Rele­vanz und damit ein bedeu­ten­der Ran­king-Fak­tor. Zumal die sinn­vol­le Ver­wen­dung von Schwes­ter­be­grif­fen das The­ma eines Tex­tes prä­zi­se beschreibt und über ver­wand­te Such­an­fra­gen für wei­te­re Leser sorgt.
Es liegt auf der Hand, dass bei der Tex­ter­stel­lung so vor­zu­ge­hen ist, dass alles the­ma­tisch gut zusam­men­passt und der SEO-Text dem Leser hilf­reich und nütz­lich ist.

 

Optimierung funktioniert über die Qualität

Beim SEO-Text schrei­ben sind Erfah­rung, Kön­nen und Sprach­ge­fühl erfor­der­lich. Text­op­ti­mie­rung erfolgt daher ganz wesent­lich über die Qua­li­tät des Inhalts und der Text­struk­tur. Der bes­te Text wird nicht ran­ken, wenn er nicht gut und leicht zu lesen ist.

Ein guter SEO-Text ver­ein­facht hin­ge­gen den Lese­fluss und hilft bei der Ori­en­tie­rung, damit der Nut­zer schnell die Infor­ma­tio­nen fin­det, die er sucht.
Es ist nicht nur nahe­lie­gend, son­dern eine zwin­gen­de Not­wen­dig­keit, die Über­schrif­ten und Zwi­schen­über­schrif­ten eines Tex­tes an den bes­ten Long­tails eines Such­be­grif­fes zu ori­en­tie­ren.

Zu jedem Begriff gibt es vie­le Long­tail-Key­wor­ds. Die­se wer­den sinn­voll mit­tels Über­schrif­ten in den Text ein­ge­baut. Die nach­fol­gen­den Absät­ze ori­en­tie­ren sich ent­spre­chend an den Zwi­schen­über­schrif­ten. So ent­ste­hen um die­se Such­be­grif­fe her­um Text­pas­sa­gen, die gesucht und gefun­den wer­den. Die Long­tails geben so bei der Tex­ter­stel­lung vor, wel­che Aspek­te im Text vor­kom­men müs­sen.

 

Beim SEO-Text schreiben Synonyme verwenden

Es ist für das Ran­king nicht ent­schei­dend, dass ein bestimm­tes Key­word z.B. 3 % Anteil an einem Text hat. Wich­ti­ger ist die Viel­fäl­tig­keit, also die Häu­fig­keit der Syn­ony­me. Sie ist das Qua­li­täts­merk­mal eines guten Tex­tes, den die Such­ma­schi­nen und die Leser mögen.

Bei Syn­ony­men gibt es auch bei gemein­sa­men seman­ti­schen Merk­ma­len fei­ne Unter­schie­de. So sind z.B. ein Haus und ein Schloss bei­des Bau­wer­ke, die sich jedoch im Merk­mal Grö­ße stark unter­schei­den. Wenn man also nach Syn­ony­men sucht, wird man zumeist nicht bedeu­tungs­glei­che, son­dern bedeu­tungs­ähn­li­che Wör­ter fin­den.

Nie­mand mag ein­tö­ni­ge Tex­te, in denen ein ein­zi­ges Key­word stän­dig wie­der­holt wird. Hin­ge­gen ist ein Text mit vie­len Syn­ony­men zu einem Begriff bes­ser und ange­neh­mer zu lesen. Und ganz neben­bei kön­nen auch noch die Long­tails sinn­voll in den Text ein­ge­ar­bei­tet wer­den.

 

Was bedeutet WDF/IDF?

Nach­dem das Opti­mie­ren eines Tex­tes allein über eine bestimm­te Key­word-Dich­te kaum noch einen Ran­king-Erfolg ermög­licht, ist WDF/IDF in vie­ler Mun­de. Doch was hat man dar­un­ter zu ver­ste­hen? Zunächst ein­mal ist WDF/IDF die Abkür­zung für „Wit­hing docu­ment fre­quen­cy / inver­se docu­ment fre­quen­cy“. Damit wird beschrie­ben, wie häu­fig ein Wort in einem Text vor­kommt und dabei in Rela­ti­on zu ande­ren Wör­tern im Text oder ande­ren Inter­net­sei­ten steht.

Um das Poten­zi­al bestimm­ter Such­be­grif­fe beim SEO-Text schrei­ben her­aus­zu­fin­den, müs­sen die Syn­ony­me des Schlüs­sel­be­griffs gründ­lich recher­chiert wer­den. Vie­le Syn­ony­me machen Tex­te attrak­ti­ver für Such­ma­schi­nen, indem sie Abwechs­lung in den Text brin­gen und den Lese­fluss ver­bes­sern. Für das Ran­king ist der genaue Wort­laut oder die bestimm­te Posi­ti­on von Wör­tern kaum noch rele­vant.

 

SEO-Text und semantisches Umfeld

Die Bezie­hun­gen zwi­schen den Wör­tern sind für das Ran­king eines Tex­tes von gro­ßer Bedeu­tung. Beim SEO-Text schrei­ben ist daher das seman­ti­sche Umfeld des Schlüs­sel­be­griffs wich­tig. Das bedeu­tet auch, dass für ein Schlüs­sel­wort eine Häu­fig­keit im Text von 1 – 2 % völ­lig aus­reicht, wenn das seman­ti­sche Umfeld stimmt und das Schlüs­sel­wort dadurch ergänzt wird.

Um es noch ein­mal in aller Deut­lich­keit zu sagen: Die Bezie­hun­gen zwi­schen den Begrif­fen sind min­des­tens genau­so wich­tig für die Bewer­tung eines Tex­tes wie die Opti­mie­rung auf ein Schlüs­sel­wort. Wer in sei­nem Con­tent die Wort­be­zie­hun­gen zu einem Schlüs­sel­wort unbe­rück­sich­tigt lässt, wird mit sei­nen Tex­ten schlecht oder gar nicht ran­ken. Gera­de bei län­ge­ren Tex­ten und Abhand­lun­gen ent­schei­det vor allem das seman­ti­sche Umfeld des Schlüs­sel­be­griffs über die Rele­vanz eines Tex­tes und damit über das Ran­king.

Wer einen guten SEO-Text schrei­ben will, muss genau wis­sen, wonach gesucht wird und dem­entspre­chend sprach­lich in die Tie­fe gehen. Denn die Such­ma­schi­nen ver­ste­hen mitt­ler­wei­le die Bezie­hun­gen zwi­schen den Begrif­fen des seman­ti­schen Umfelds sehr gut. Text­re­le­vanz ist heu­te der wich­tigs­te Ran­king-Fak­tor. Und der drückt sich neben dem Infor­ma­ti­ons­ge­halt vor allem in sprach­li­cher Viel­falt aus.

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